Das Thema “Rauschen im Bild”, ist so alt wie die Digitale Fotografie ansich. Zu diesem Thema gibts im Netz und in den diversen Fachmagazinen eine ganze Reihe von Tutorials, Tipps und Beispiele wie man das lästige übel so gut wie möglich beseitigen kann.
Ein allheilmittel, gibts leider noch nicht, aber ich habe da einen kleinen Trick, wie ihr zumindestens teilweise dem Entgegensteuern könnt und das mit wenigen und gezielten Schritten.
Die meißten Farbstörungen sind fast immer im Blaukanal vorzufinden, mir ist aber auch beim direkten vergleich zwischen dem Rotkanal und dem Blaukanal aufgefallen, das sich die beiden Kanäle nicht sehr viel unterscheiden wenn es um das Rauschen geht.
Dennoch, habe ich mal zwei Methoden ausprobiert, die oftmals ganz gute Ergebnisse abliefern, was aber jetzt nicht heißen soll, das dies ein Allheilmittel gegen das Rauschen im Bild ist.
Kommt auch immer auf den Grad des Rauschens an, bei sehr grobkörnigem Rauschen, hilft auch diese Methode nichts, aber bei leichtem Rauschen bekommt man es ganz gut in den Griff.
Als erstes geht ihr in die Farbkanäle und wählt mal den Blaukanal aus, wenn ihr das soweit habt, dann könnt ihr direkt auf dem Blaukanal mal den “Gaußschen Weichzeichner” anwenden, aber Vorsichtig…
die Werte sollten so Minimal gehalten werden wie möglich. Einen Richtwert kann ich hier nicht geben, da dies von Bild zu Bild unterschiedlich ist und das kommt auch auf das Rauschen ansich an.
In den meißten Fällen reicht aber ein maximalwert von etwa 3 bis 5 Pixel komplett aus.
Sollte das nicht zum gewünschtem Ergebnis führen, dann versucht es mal über “Filter-Rauschfilter-Helligkeit interpolieren”.
Auch hierbei sollten die Werte so gering wie möglich gehalten werden und wenn das auch nichts hilft, dann ist das Rauchen im Bild vermutlich schon zu stark.
So, das war jetzt mal ein kleiner Tipp des Tages.